Massiv für den Klimaschutz

Mineralische Baustoffe sorgen für Resilienz

04.09.2025

Hervorragende Eigenschaften bei der Klimaanpassung

Die Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen ist aktiver Klimaschutz und die Voraussetzung dafür, dass Lebensräume und Wohlstand auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Zunehmend in den Fokus rückt auch das Thema der vorausschauenden Anpassung an die Folgen des Klimawandels. In einem Positionspapier weist der Verein „solid UNIT“, der sich als Netzwerk für den innovativen Massivbau versteht, nun darauf hin, dass mineralische Baustoffe einen wichtigen Beitrag für die Lösung beider Herausforderungen liefern.

Klimaschonend in der Herstellung

„Es ist wichtig, neben CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung auch die Klimaresilienz von Bauwerken in den Fokus zu setzen und zukünftig in die Lebenszyklusbewertung eines Bauwerks mit einzubeziehen“, lautet ein Fazit. Eine klimaneutrale Herstellung mineralischer Baustoffe sei bis 2040 möglich, so die Autoren. Deren Recyclingquote liege heute bereits bei rund 90 Prozent. Innovative Baustoffe wie die perlitgefüllten Mauerziegel von Schlagmann integrieren die Wärmedämmung mit natürlichem Material und ermöglichen so den Verzicht auf fossil erzeugte Kunststoffe.

Nachhaltig dank Langlebigkeit

Ihre ganze Stärke spielt die Massivbauweise aus, wenn die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes und dessen Fähigkeit zur Klimaanpassung in Betracht gezogen wird. So sind mehr als drei Viertel aller heute vorhandenen Wohngebäude in Deutschland, die älter als 70 Jahre sind, überwiegend oder ganz mit Mauerziegeln errichtet worden. Das belegt eine Nachhaltigkeit des Baustoffs Ziegel, der weit über die heute zugrunde gelegten Anforderungen einer Lebenszyklusanalyse (LCA) hinausgeht.

Klimaresilienz inklusive

Die hohe Speichermasse mineralischer Baustoffe reduziert außerdem Heiz- und Kühlbedarf der Gebäude und mindert Temperaturspitzen. Das führt dazu, dass der zunehmend wichtiger werdende sommerliche Hitzeschutz ohne eine aufwändige, energie- und kostenintensive Klimatisierung gewährleistet ist. Heizung und Kühlung ist in vielen Fällen durch eine Bauteilaktivierung möglich, deren Energiebedarf aus regenerativen Quellen gedeckt wird.

Schutz vor Klimafolgen

Unerreicht ist auch der Schutz einer massiven Bauweise vor den Folgen von Extremwetter. Mineralische Baustoffe halten Starkregen und Hagel besser Stand als viele Leichtbauweisen. Auch der Brandschutz gehört aufgrund nicht brennbarer Materialien zur Grundausstattung einer massiven Bauweise. „Sicherheit und Gesundheitsschutz sind zentrale Elemente der Daseinsvorsorge, die im Zuge des Klimawandels neue Herausforderungen mit sich bringen“, betont die Studie von „solid UNIT“. Durch die richtige Wahl der Baustoffe können Klimaschutz und klimagerechtes Bauen daher optimal kombiniert werden.

perlitgefüllte Ziegel
zurück

zur Übersicht

Noch nicht dabei?

Info-Mail Anmeldung

Anmelden und immer auf dem Laufenden bleiben.

Social Media

Folgen Sie uns

... und Sie verpassen garantiert nichts.