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HANDWERK DIGITAL


Das Handwerk ist aufgeschlossen, aber noch nicht weit genug

Die Digitalisierung bietet dem Handwerk viele Chancen. Hierfür offen zu sein, hat sich in Deutschland inzwischen mehrheitlich durchgesetzt, berichtete der Wirtschaftsjournalist Roland Riethmüller jüngst auf meistertipp.de. 81 Prozent der Handwerksbetriebe haben bei einer Umfrage angegeben, dass sie generell aufgeschlossen seien für Digitalisierung. Die Zahlen hat der Digitalverband Bitkom vorgelegt, der sie in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks ermittelt und dafür stellvertretend 504 Handwerksbetriebe befragt hatte.

Tatsächlich beschäftigt sich das Handwerk zusehends mit den Entwicklungen, die durch das Internet und durch die immer weiter reichende Vernetzung möglich werden. Die wenigsten Betriebe verharren in abwehrender Haltung, die meisten suchen ihre Chancen. Wie so oft bewegt sich das Handwerk auch bei diesem Thema zwischen Tradition und Innovation. Fachleute sagen allerdings auch: Etwas mehr Aufklärung und Unterstützung sei nach wie vor vonnöten, weil bestimmte Bedenken und Vorbehalte unter den Handwerkern noch immer grassieren.

Fast alle haben eine Homepage, zu wenige Nutzen Xing, Adwords & Co.

Akzeptiert wird die Digitalisierung gern dort, wo es um Kommunikation geht. Vorteile erkennen viele auch im Bereich des Organisatorischen, rund um den Betriebsablauf. Dass die Online-Welt viele Chancen bietet, das Unternehmen und seine Leistungen öffentlich gut dastehen zu lassen, wird ebenfalls positiv gesehen. Aber das gilt nicht für alle Angebote gleichermaßen, manches kommt besser an als anderes.

Eine eigene Internetseite haben inzwischen 95 Prozent der Handwerksmeister, meldet Riethmüller. Ähnlich viele lassen sich demnach in Online-Verzeichnisse eintragen, also bei Google Maps, bei Gelbeseiten.de oder auch werliefertwas.de: Etwa 89 Prozent der Betriebe haben diese Kanäle als weiteres Element der modernen Kundenakquise akzeptiert.

Deutlich weniger Anhänger finden sich aktuell für Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder Xing. Dorthin zieht es bislang nur 26 Prozent der Teilnehmer jener Umfrage. Werbeanzeigen im Internet, beispielsweise über Google Adwords, werden nur von etwa 16 Prozent der Handwerker geschaltet. Und nur jeder Zehnte versucht es, Kunden über Online-Plattformen zu gewinnen, also über Anbieter wie MyHammer oder eBay-Kleinanzeigen.

29 Prozent erwarten eine Umsatzsteigerung

Die Befragten sollten sich außerdem selbst bewerten: Sind sie in der digitalen Welt eher vorne dran oder eher hinterher? 21 Prozent der Handwerker gaben an, digitale Vorreiter zu sein – sie würden die Digitalisierung selbst aktiv voranbringen. Damit sind sie derzeit allerdings noch klar in der Minderheit. 71 Prozent ihrer Kollegen stuften sich selbst als Nachzügler ein, sie seien digital eher nicht so gut aufgestellt.

Zumindest das Bewusstsein dafür, was die Digitalisierung alles bringen kann, scheint inzwischen bei vielen da zu sein. Das zeigte die Frage nach den Umsatz-Erwartungen: 29 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass ihr Umsatz durch die Digitalisierung steigt – und zwar stark. Darin wird auch investiert. 18 Prozent haben bereits Verträge und Partnerschaften mit Unternehmen im IT- und Internetsektor, um dies weiter auszubauen.

Dass derzeit ein Wandel stattfindet, spricht sich zusehends herum: Fast ein Fünftel des Befragten, 17 Prozent, vermutet, dass ihr Geschäftsmodell sich verändern wird, wenn die Digitalisierung fortschreitet. Auf neue Produkte und Dienstleistungen stellen sich derzeit 16 Prozent ein. Diese Zahlen werden sicher noch wachsen.

Risiken durch WhatsApp

Kaum jemand verzichtet heute noch auf WhatsApp. Als Instant-Messaging-Dienst sind diese und vergleichbare Apps einfach praktisch: Sekundenschnell kann man Infos, Bilder, Standorte und viele andere Details austauschen.

WhatsApp hat auch etliche Nachteile. Die spielen für Privatleute vielleicht eine untergeordnete Rolle. Doch man muss ganz klar warnen: Im geschäftlichen Umfeld gibt es große Probleme für WhatsApp-Nutzer. Man sollte diese Risiken zumindest kennen, um sich dann gut zu überlegen, ob man trotzdem auf diesem Kanal kommunizieren will.

1. WhatsApp und die deutsche Rechtsprechung passen gar nicht gut zusammen. 
Deswegen wird es bei einem Rechtsstreit sofort schwierig, wenn WhatsApp ins Spiel kommt: Beispielsweise gibt es nur ganz geringe Chancen, dass ein Versicherungsschutz greift, wenn WhatsApp im gewerblichen Bereich eingesetzt wurde.
2. Bei WhatsApp ist der Datenschutz besonders problematisch. 
Verstöße sind gesetzlich mit einem hohen Strafmaß belegt.
3. WhatsApp gibt automatisch Kontakt- und Telefonbuchdaten weiter.
Das gilt rechtlich als sehr problematisch. Die App zwingt ihre Anwender aber dazu. Man kann dem nicht wirksam widersprechen, und man kann es niemals rückgängig machen.
4. Aufbewahrungsfristen müssen dringend beachtet werden. 
Wenn man beispielsweise als Architekt oder Ingenieur auf diesem Weg kommuniziert.

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